Alle Fachbegriffe aus der Tierorthopädie mit Anfangsbuchstaben G — verständlich erklärt.
Als Galle bezeichnet man beim Pferd eine sicht- und tastbare, weiche Flüssigkeitsansammlung an Gelenken oder Sehnenscheiden der Gliedmaßen. Sie entsteht durch eine vermehrte Produktion von Gelenk- oder Sehnenscheidenflüssigkeit…
Mehr lesen →Gallen sind weiche, flüssigkeitsgefüllte Schwellungen an Gelenken oder Sehnenscheiden, die durch eine vermehrte Ansammlung von Gelenk- oder Sehnenscheidenflüssigkeit entstehen. Beim Zebra treten sie – ähnlich wie bei anderen…
Mehr lesen →Die Gallenpunktion ist beim Pferd ein tierärztlicher Eingriff, bei dem eine sogenannte Galle – eine weiche, flüssigkeitsgefüllte Schwellung an Gelenken oder Sehnenscheiden – mit einer Kanüle angestochen und…
Mehr lesen →Gamaschen sind ein orthopädisches Hilfsmittel für Pferde, das die Beine im Bereich von Röhrbein, Fesselgelenk und Beugesehnen vor mechanischen Einwirkungen schützt. Sie werden vor allem beim Reiten, Longieren…
Mehr lesen →Die Ganaschenenge beschreibt einen verringerten Abstand zwischen den beiden Unterkieferästen (Ganaschen) des Pferdes. Dieser anatomische Bereich liegt im Kehlgang und ist entscheidend für die Beizäumung, da Pferd hier…
Mehr lesen →Eine Gastrocnemiusruptur bezeichnet den teilweisen oder vollständigen Riss des Musculus gastrocnemius (Wadenmuskel) bzw. seiner Sehne am Hinterbein der Kuh. Dieser Muskel ist entscheidend für die Streckung des Sprunggelenks…
Mehr lesen →Ein Gelenkempyem (eitrige Arthritis, septische Arthritis) ist eine bakterielle Infektion eines Gelenks beim Schwein, bei der sich Eiter in der Gelenkhöhle ansammelt. Die Erkrankung entsteht meist durch hämatogene…
Mehr lesen →Ein Gelenksabszess ist eine eitrige, bakterielle Entzündung innerhalb eines Gelenks beim Schaf, die zu einer Ansammlung von Eiter in der Gelenkkapsel führt. Diese schwerwiegende Infektion entsteht meist durch…
Mehr lesen →Eine Gelenkschiene ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das ein verletztes oder instabiles Gelenk beim Meerschweinchen von außen stützt, ruhigstellt oder in einer definierten Position fixiert. Sie wird individuell an…
Mehr lesen →Eine Genickbeule ist eine schmerzhafte Schwellung im Bereich des Genicks (Nackenregion direkt hinter den Ohren) beim Pferd. Sie entsteht meist durch mechanischen Druck, Reizung oder Entzündung der dort…
Mehr lesen →Die Genickbeulenoperation ist ein chirurgischer Eingriff beim Pferd zur Entfernung einer entzündlich veränderten Schleimbeutelumgebung im Bereich des Genicks (Bursa subligamentosa nuchalis). Sie wird notwendig, wenn eine chronische Genickbeule…
Mehr lesen →Der Begriff Genickbruch bezeichnet beim Pferd eine Fraktur im Bereich der oberen Halswirbelsäule, meist der ersten beiden Halswirbel (Atlas C1 und Axis C2). Er entsteht in der Regel…
Mehr lesen →Genu valgum bezeichnet eine X-Bein-Fehlstellung des Kniegelenks, bei der die Unterschenkelachse nach außen abweicht und die Knie beim Stehen nach innen zusammenfallen. Beim Schaf tritt diese Fehlstellung meist…
Mehr lesen →Eine Geweihfraktur bezeichnet den teilweisen oder vollständigen Bruch einer Geweihstange bei männlichen Hirschartigen (Cerviden) wie Rothirsch, Damhirsch, Sika oder Reh. Sie tritt vor allem während der Bastphase oder…
Mehr lesen →Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung bei Reptilien, bei der sich Harnsäurekristalle (Urate) in Gelenken, Organen oder Weichteilen ablagern. Sie entsteht durch eine gestörte Harnsäureausscheidung und führt häufig zu schmerzhaften…
Mehr lesen →Die Gicht articularis (Gelenkgicht) ist eine schmerzhafte Stoffwechselerkrankung bei Vögeln, bei der sich Harnsäurekristalle (Urate) in und um die Gelenke ablagern. Sie entsteht durch eine gestörte Ausscheidung oder…
Mehr lesen →Die Gicht-Arthropathie ist eine bei Reptilien häufig auftretende Gelenkerkrankung, bei der sich Harnsäurekristalle (Urat-Tophi) in und um die Gelenke ablagern. Sie ist Folge einer chronischen Hyperurikämie und führt…
Mehr lesen →Gichtknoten (Tophi) sind knotige Ablagerungen von Harnsäurekristallen im Gewebe, die bei Vögeln vor allem an Gelenken, Sehnenscheiden und inneren Organen auftreten. Sie sind Ausdruck einer artikulären Gicht und…
Mehr lesen →Die Glässer-Krankheit ist eine bakterielle Infektionskrankheit des Schweins, die durch Glaesserella parasuis (früher Haemophilus parasuis) verursacht wird. Sie führt zu Entzündungen der serösen Häute, also von Gelenkkapseln, Brust-…
Mehr lesen →Das Gleichbein (Os sesamoideum proximale) ist ein paariger, sesamförmiger Knochen an der Hinterseite des Fesselgelenks beim Pferd. Es dient als Umlenkpunkt für die Beugesehnen und ist durch seine…
Mehr lesen →Das Gleichbeinband (Ligamentum sesamoideum) ist eine Bandstruktur am Fesselgelenk des Pferdes, die die Gleichbeine (Sesambeine) mit dem Fesselbein verbindet. Es besteht aus mehreren Anteilen und ist wesentlich für…
Mehr lesen →Eine Gleichbeinfraktur beim Esel ist der Bruch eines oder beider Gleichbeine (Ossa sesamoidea proximalia), die auf der Rückseite des Fesselgelenks liegen. Sie ist beim Esel deutlich seltener als…
Mehr lesen →Die Gliedmaßenamputation bei Reptilien bezeichnet die operative Entfernung einer Extremität oder eines Teils davon, meist infolge von Trauma, Nekrose oder schwerwiegenden Infektionen. Bei Echsen und Schildkröten kann sie…
Mehr lesen →Eine Gliedmaßenschiene ist ein orthopädisches Hilfsmittel zur Stabilisierung und Ruhigstellung von Extremitäten beim Schwein. Sie wird eingesetzt, um Knochenbrüche, Gelenkverletzungen oder Sehnenschäden während der Heilungsphase zu fixieren und…
Mehr lesen →Die Goldakupunktur (auch Goldimplantation) ist ein veterinärmedizinisches Verfahren, bei dem kleine Goldteilchen dauerhaft an definierten Akupunkturpunkten unter die Haut oder in die Nähe schmerzhafter Gelenkstrukturen implantiert werden. Ziel…
Mehr lesen →Die Goniometrie ist die Messung von Gelenkwinkeln mithilfe eines Goniometers. Beim Hund dient sie der objektiven Beurteilung des Bewegungsumfangs (Range of Motion, ROM) einzelner Gelenke in Beugung und…
Mehr lesen →Die Gracilis-Myopathie ist eine fibrotische Erkrankung des Musculus gracilis an der Innenseite des Oberschenkels beim Hund. Durch bindegewebigen Umbau verkürzt sich der Muskel dauerhaft und schränkt die Bewegung…
Mehr lesen →Das Griffelbein (Os metacarpale/metatarsale II und IV) ist ein rudimentäres, stabförmiges Knochenelement an der Innen- und Außenseite des Mittelfußknochens (Röhrbein) beim Pferd. Es handelt sich um evolutionär zurückgebildete…
Mehr lesen →Eine Griffelbeinexostose ist eine knöcherne Zubildung (Exostose) am Griffelbein des Pferdes, den beiden schlanken Knochen (Ossa metacarpalia/metatarsalia II und IV) neben dem Röhrbein. Sie entsteht meist als Reaktion…
Mehr lesen →Eine Griffelbeinfraktur ist der Knochenbruch eines der beiden schlanken Griffelbeine (Ossa metacarpalia/metatarsalia II und IV), die seitlich am Röhrbein des Pferdes anliegen. Am häufigsten ist das distale (untere)…
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