Alle Fachbegriffe aus der Tierorthopädie mit Anfangsbuchstaben T — verständlich erklärt.
Tail-Rot (auch Schwanznekrose oder Caudalnekrose genannt) bezeichnet das Absterben von Gewebe am Schwanz von Reptilien, häufig ausgelöst durch Durchblutungsstörungen, Infektionen oder Verletzungen. Betroffen sind vor allem Echsen und…
Mehr lesen →Die Tarsalarthrodese ist eine chirurgische Versteifung eines oder mehrerer Gelenke des Sprunggelenks (Tarsus) beim Hund. Sie wird eingesetzt, wenn ein Gelenk durch Verletzung, Instabilität oder Arthrose so stark…
Mehr lesen →Eine Tarsalbandage ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das das Sprunggelenk (Tarsus) der Katze umschließt und stabilisiert. Sie wird eingesetzt, um Bänder, Sehnen und Gelenkstrukturen zu entlasten, Schwellungen zu reduzieren…
Mehr lesen →Die Tarsalbeuge bezeichnet bei der Kuh die Beugeseite des Sprunggelenks (Tarsus) an der Hintergliedmaße. Sie ist die nach vorne gerichtete Falte zwischen Unterschenkel und Mittelfuß, an der sich…
Mehr lesen →Das Tarsalgelenk (Sprunggelenk) ist das komplexe Gelenk zwischen Unterschenkel und Mittelfuß beim Hund. Es besteht aus mehreren Teilgelenken zwischen Tibia, Fibula, den Tarsalknochen und den Mittelfußknochen und ermöglicht…
Mehr lesen →Eine Tarsalgelenkbandage ist eine orthopädische Stützbandage, die das Sprunggelenk (Tarsalgelenk) der Katze umschließt und stabilisiert. Sie dient der Unterstützung bei Verletzungen, Instabilitäten oder Entzündungen im Bereich des Sprunggelenks…
Mehr lesen →Die Tarsalgelenksarthrose bezeichnet eine degenerative Gelenkerkrankung des Sprunggelenks (Tarsus) beim Schaf, bei der der Knorpel zunehmend verschleißt und die Gelenkstrukturen geschädigt werden. Sie tritt häufig bei älteren Schafen…
Mehr lesen →Eine Tarsalgelenksbandage ist ein orthopädisches Hilfsmittel zur Stabilisierung und Entlastung des Sprunggelenks (Tarsalgelenk) am Hinterlauf des Kaninchens. Sie wird bei Verletzungen, Instabilitäten oder degenerativen Veränderungen eingesetzt und unterstützt…
Mehr lesen →Die Tarsalgelenksdysplasie beim Lama bezeichnet eine angeborene oder früh erworbene Fehlentwicklung des Sprunggelenks (Tarsus), bei der Gelenkflächen, Knochenkerne oder Bandstrukturen nicht regelrecht ausgebildet sind. Sie führt zu Instabilität,…
Mehr lesen →Die Tarsalgelenksinstabilität beim Zebra bezeichnet eine krankhaft erhöhte Beweglichkeit des Sprunggelenks (Tarsus) der Hintergliedmaße. Sie entsteht durch Schäden an Bändern, Gelenkkapsel oder knöchernen Strukturen und beeinträchtigt die für…
Mehr lesen →Die Tarsalhyperextension beim Hund bezeichnet eine krankhafte Überstreckung des Sprunggelenks (Tarsus), bei der der Winkel zwischen Unterschenkel und Mittelfuß deutlich zu groß wird. Ursache ist meist eine Insuffizienz…
Mehr lesen →Eine Tarsalorthese ist ein individuell angefertigtes orthopädisches Hilfsmittel für das Sprunggelenk (Tarsus) des Hundes. Sie stabilisiert, entlastet oder korrigiert das Gelenk bei Verletzungen, Instabilitäten oder degenerativen Erkrankungen und…
Mehr lesen →Tarsitis bezeichnet eine Entzündung des Sprunggelenks (Tarsalgelenk) beim Lama. Sie betrifft die Gelenkstrukturen einschließlich Gelenkkapsel, Synovialmembran und umgebender Weichteile und führt zu Lahmheit, Schwellung und Bewegungseinschränkung. Die Erkrankung…
Mehr lesen →Tarsitis bezeichnet eine Entzündung des Sprunggelenks (Tarsus) beim Stier. Sie betrifft Gelenkkapsel, Synovialmembran und umliegende Strukturen und führt zu Lahmheit, Schwellung und reduzierter Belastbarkeit der Hintergliedmaße. Tarsitis tritt…
Mehr lesen →Der Tarsometatarsus ist ein typischer Knochen des Vogelskeletts, der durch Verschmelzung von Teilen der Fußwurzel (Tarsus) und der Mittelfußknochen (Metatarsus) entsteht. Er bildet den sichtbaren, unbefiederten Abschnitt zwischen…
Mehr lesen →Der Tarsus (Sprunggelenk) ist bei der Katze die komplexe Gelenkregion zwischen Unterschenkel und Mittelfuß, die aus mehreren kleinen Knochen besteht und erhebliche Beweglichkeit sowie Stoßdämpfung beim Springen und…
Mehr lesen →Telemetrie-Monitoring bezeichnet die drahtlose Übertragung physiologischer oder bewegungsbezogener Daten eines Tieres an einen externen Empfänger. Bei Wildtieren wird diese Technik eingesetzt, um Vitalparameter, Aktivitätsmuster oder die Gangmechanik aus…
Mehr lesen →Die Tendinitis der oberflächlichen Beugesehne (Musculus flexor digitalis superficialis) ist eine entzündliche Erkrankung der Sehne, die an der Rückseite des Unterbeins verläuft und das Fesselgelenk beugt. Beim Esel…
Mehr lesen →Die Tendinitis der oberflächlichen Beugesehne (OBS, lat. Musculus flexor digitorum superficialis) ist eine entzündliche Erkrankung der oberflächlichen Beugesehne beim Pferd, häufig infolge einer Überlastung oder akuten Faserzerreißung. Sie…
Mehr lesen →Die Tendinitis der tiefen Beugesehne (Musculus flexor digitorum profundus) ist eine Entzündung der tiefen Beugesehne beim Pferd, die meist durch Überlastung, Fehlbelastung oder traumatische Ereignisse entsteht. Sie tritt…
Mehr lesen →Die Tendovaginitis ist eine Entzündung der Sehnenscheide, also der bindegewebigen Hülle, die Sehnen umgibt und deren reibungsarmes Gleiten ermöglicht. Bei der Kuh tritt sie vor allem an den…
Mehr lesen →Tendovaginitis ist eine Entzündung der Sehnenscheide (Vagina tendinis), die bei Lamas häufig die Sehnen der distalen Gliedmaßen betrifft. Die Erkrankung entsteht durch mechanische Überlastung, Traumata oder Infektionen und…
Mehr lesen →Die Tendovaginitis bezeichnet eine Entzündung der Sehnenscheide – jener flüssigkeitsgefüllten Hülle, die bestimmte Sehnen am Pferdebein umgibt und schützt. Beim Pferd treten Tendovaginitiden besonders häufig an den Beugesehnen…
Mehr lesen →Die Tendovaginitis der Beugesehne ist eine Entzündung der Sehnenscheide, die die Beugesehnen an Vorder- oder Hintergliedmaße umhüllt. Beim Schaf betrifft sie meist die tiefe oder oberflächliche Beugesehne im…
Mehr lesen →Die tibiale Torsion bezeichnet eine Verdrehung des Schienbeins (Tibia) um seine Längsachse. Beim Lama äußert sie sich als Fehlstellung der Hintergliedmaße, bei der die untere Beinachse gegenüber dem…
Mehr lesen →Der Tibiaplateauwinkel (TPA, engl. Tibial Plateau Angle) bezeichnet beim Hund den Neigungswinkel der Gelenkfläche des Schienbeinkopfes (Tibiaplateau) gegenüber der Längsachse des Schienbeins. Er ist ein zentraler Messwert in…
Mehr lesen →Der Tibiotarsus ist ein zentraler Knochen im Hinterbein des Vogels, der durch die evolutionäre Verschmelzung des Schienbeins (Tibia) mit den oberen Fußwurzelknochen (proximale Tarsalia) entstanden ist. Er bildet…
Mehr lesen →Die tiefe Beugesehne (Tendo musculi flexoris digitorum profundi) ist eine kräftige Sehne an der Rückseite der Esel-Gliedmaße, die vom tiefen Zehenbeuger bis zum Hufbein zieht. Sie spielt eine…
Mehr lesen →TPLO steht für Tibial Plateau Leveling Osteotomy, zu Deutsch: Nivellierung des Schienbeinplateaus. Es handelt sich um ein chirurgisches Verfahren beim Hund zur Behandlung eines Kreuzbandrisses, bei dem der…
Mehr lesen →Der Trachtenzwanghuf ist eine Hufdeformation beim Pferd, bei der sich der Hornschuh im hinteren Hufbereich – den sogenannten Trachten – krankhaft verengt. Diese Einengung führt zu einer Kompression…
Mehr lesen →Trageerschöpfung beim Pferd bezeichnet eine funktionelle Schwäche der Rumpfträgermuskulatur, die den Brustkorb zwischen den Vordergliedmaßen aktiv anheben und stabilisieren soll. Dadurch sinkt der Rumpf zwischen den Schulterblättern ab,…
Mehr lesen →Ein Tragerandausbruch beim Esel bezeichnet das Ausbrechen oder Absplittern eines Teils des Hufrandes (Tragerand), also jener Hornstruktur, die beim Auffußen den Hauptteil des Körpergewichts trägt. Bei Eseln tritt…
Mehr lesen →Ein Trageriss bezeichnet beim Pferd eine Schädigung des Trageapparats am Huf, insbesondere eine Trennung oder einen Riss der weißen Linie zwischen Hufwand und Sohle. Dabei lockert sich die…
Mehr lesen →Ein Trageschaden beim Esel beschreibt eine chronische Überlastung und Schädigung der sogenannten Trageeinrichtung – jenes Systems aus Muskeln, Sehnen und Bändern, das den Rumpf zwischen den Vordergliedmaßen abstützt.…
Mehr lesen →Der Tragrand ist der äußere, tragende Rand der Hufkapsel des Pferdes, der die Hauptlast des Körpergewichts auf den Boden überträgt. Er bildet den Übergang zwischen Hufwand und Sohle…
Mehr lesen →Die Transportmyopathie ist eine stressbedingte Muskelerkrankung bei Wildtieren, die während oder nach Transport, Einfang oder Immobilisation auftritt. Sie ist eng mit der Capture-Myopathie verwandt und führt zu Muskelzelluntergang,…
Mehr lesen →Die Triple-Pelvic-Osteotomy (TPO) ist ein chirurgisches Verfahren beim jungen Hund mit Hüftgelenksdysplasie, bei dem das Becken an drei Stellen durchtrennt und neu ausgerichtet wird. Ziel ist es, die…
Mehr lesen →Ein Tylom (auch Tyloma interdigitale oder Limax) ist eine chronische, hautartige Wucherung in der Zwischenklauenspalte des Rindes. Es handelt sich um eine reaktive Verdickung der Haut, die sich…
Mehr lesen →Ein Tylom (auch Schwiele oder Hyperkeratose genannt) ist eine umschriebene, stark verdickte Hornhautwucherung der Haut, die durch chronischen Druck oder Reibung entsteht. Bei Ziegen tritt ein Tylom typischerweise…
Mehr lesen →Ein Tylom interdigitale, auch Limax oder Zwischenklauenwulst genannt, ist eine chronische, hautbedeckte Wucherung im Zwischenklauenspalt der Kuh. Es entsteht durch dauerhafte mechanische Reizung und Entzündungsprozesse der Haut zwischen…
Mehr lesen →Wir beraten persönlich — telefonisch, schriftlich oder direkt in der Werkstatt. Kostenlos und ohne Verpflichtung.
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